Euroregion Elbe/Labe

Tyssaer Chronik - Geschichte und Geschichten der Menschen aus Tisá

Projektnummer:

EEL-0852-CZ-20.08.2021

Lead Partner:

Obec Tisá
Tisá 205, 40336 Tisá

Projektpartner:

Kommunalgemeinschaft Euroregion Oberes Elbtal / Osterzgebirge e.V.
An der Kreuzkirche 6, 01067 Dresden

Zeitraum:

23.08.21 - 31.12.21

Fördermittel:

12.415,31 Euro

Inhalt

Die Chronik des Ortes Tisa ist ein interessantes historisches Dokument, welches mit der Hilfe der Kleinprojekteförderung des Euroregion Elbe/Labe den Lesern, vor allem den Einwohnern des Ortes, vorgestellt werden soll. Damit soll den heutigen Bewohnern gezeigt werden, dass die Ortschaft Tisa die gleiche geblieben ist, obwohl sich nach dem Jahr 1945 die Bewohnerschaft gänzlich verändert hatte. Die Chronik in deutscher Sprache umfasst die Jahre 1922 bis 1943, aber der Chronist gibt auch eine umfassende Übersicht der ältesten Geschichte bis zum Erstehen der hiesigen Industrie.
Zuerst wird es nötig sein, die Chronik aus dem in Kurrentschrift geschriebenen Deutsch in elektronische Form zu überführen. Dann folgen die Überarbeitung und sprachliche Anpassungen. Dann wird die Chronik ins Tschechische übersetzt. Schließlich folgen noch weitere Überarbeitungen und sprachliche Anpassungen.
Im Herbst findet eine Diskussion über tschechisch-deutsche Beziehungen anhand der in der Chronik erwähnten Tatsachen statt.
Schlussendlich wird noch im Herbst eine kleine Feier mit der Taufe der Chronik stattfinden.

Ergebnisse, Mehrwert, Nachhaltigkeit

Als erstes, direktes Ergebnis des Projektes wird die Tyssaer Chronik der Nachwelt bewahrt und zugänglich gemacht. Im Moment ist sie nur Experten zugänglich, in Zukunft werden alle sie auf Tschechisch und Deutsch im Internet lesen können.
Den Einwohnern von Tyssa wird damit die Geschichte ihres Ortes nähergebracht. Das ist eine wichtige Voraussetzung dafür, sich mit dem Ort verbunden zu fühlen, was wiederum das Gefühl der Verantwortung für die Region und das Gemeinwesen stärkt. So kann bürgerschaftliches Engagement gefördert werden.
Für die vielen Gäste vor allem aus Sachsen eröffnet sich mit der Chronik ein historischer Zugang zu dem Ort, den sie vor allem der beeindruckenden Felsenlandschaft wegen zahlreich besuchen. Auch das stärkt die Identifikation mit der gemeinsamen Grenzregion und trägt dazu bei, die Grenze aus den Köpfen verschwinden zu lassen.