Euroregion Elbe/Labe

Verknüpfung der kulturellen Traditionen im Rahmen der Tschechisch-Sächsischen Zusammenarbeit

Projektnummer:

EEL-0187-CZ-13.03.2017

Lead Partner:

Ústecký kraj
Velká Hradební 3118/48, 40002 Ústí nad Labem
http://www.kr-ustecky.cz

Projektpartner:

Förderverein Kloster Buch e.V.
Klosterbuch 1, 04703 Leisnig
http://www.klosterbuch.de/

Zeitraum:

01.06.17 - 31.05.18

Fördermittel:

11877,64 Euro

Inhalt

Der Bezirk Ústecký kraj (ÚK) und der Verein Terezín – město změny, Gründer und Mitglied, knüpfte mit dem Förderverein Kloster Buch eine Kooper. an. Der Verein Terezín verwaltet Objekte der Festungsstadt Terezín, wo in den vergangenen Jahren eine umfangreiche Sanierung erfolgte. Das gemeinsame Ziel der Partner ist die gegenseitige Präsentierung hist.Objekte, Handwerke und reg. Produkte und die damit verb. Entwicklung des Tourismus auf beiden Seiten der Grenze. Das Kloster Buch und die Festung Terezín organisieren bereits seit Jahren Veranstaltungen zur Präsentierung der hist. Objekte. Der Bezirk ÚK veranstaltet in Terezín historische Märkte mit Vorführungen handwerk. Tätigkeiten und regionaler Produkte, die bislang im Rahmen der bestehenden Veranstaltungen nicht präsentiert wurden. An den Veranstaltungen nehmen die deutschen Partner mit Vorführungen deren Handwerke und Produkte teil (z.B. Kräuter, die im Kloster angepflanzt werden) einschl. Vorstellung des Denkmals Kloster Buch und seiner Traditionen. Spiegelbildlich veranstaltet der deut. Partner hist. Märkte in seinen Objekten mit Teilnahme des tsch. Partners mit Präsentation der Festung, Handwerke und Traditionen. Zur Präs. der Objekte der Partner wird eine mobile Ausstellung über die Geschichte der Objekte einschl. der Sanierung und neuen Nutzung erstellt. Die Ausstellung wird in den Räumen der Festung installiert, auch beim deut. Partner im Kloster Buch. Sie wird über die gesamte Laufzeit des Projekts gezeigt und ist Bestandteil aller Veranst. im Projekt. Im Rahmen des Projekts finden 2 Workshops auf tschech. und deut. Seite statt mit dem Ziel Erfahrungen mit der Sanierung und Instandhaltung mit Teilnahme von Experten (Denkmalschutz, Archäologen) auszutauschen. Die Veranstaltungen werden in Medien, in Druckform (Flyer,Broschüren,Plakate usw. in Tsch. und Deutsch),auf Webseiten der Partner beworben. Der Bezirk ÚK bindet als Zielgruppe auch Schulen ein, es finden Exkursionen mit Wissenswettbewerben (Quiz) statt. Die Schüler erhöhen ihr Bewusstseins über die Geschichte des Denkmals und des Denkmals Kloster Buch. Der Bezirk organisiert einen Musikbeitrag (Kunstschulschüler) im Rahmen der Märkte

Ergebnisse, Mehrwert, Nachhaltigkeit

Das Projekt fördert die Nutzung historischer Denkmäler auf neue Art und Weise, es erfolgt die Belebung der Traditionen und Bräuche auf beiden Seiten der Grenze. Weiter trägt es zur Erhöhung der Informierung und des Bewusstseins über die Denkmäler gegenseitig auf beiden Seiten der Grenze, über die Geschichte und Tradition womit zur Erhöhung der Besucherzahlen in diesen Denkmälern beigetragen wird.
Durch die gemeinsame Umsetzung des Projekts erfolgt die Vertiefung der Zusammenarbeit der Projektpartner, zur Übertragung der Erfahrungen und Best Practice mit innovativen Herangehensweisen hinsichtlich Nutzung dieser Objekte und deren Bewerbung. Ein Mehrwert ist auch der Erfahrungsaustausch über die Sanierung der Objekte und vor allem deren Revitalisierung und Nutzung auf neue, innovative Art und Weise.
Gemeinsame und gegenseitige Bewerbung der Denkmäler, deren Veranstaltungen, Produkte und Traditionen wird auch nach Projektende weitergeführt.

Best practice

Das Projekt hat wesentlich zur Erhöhung der Informierung und des Bewusstseins über beide Denkmäler beigetragen. Auf Seite des Bezirks Ústecký kraj wurde vor allem die Wahrnehmung der Theresienstädter Festung verbessert, die durch das Stigma des 2. Weltkriegs betroffen ist. Gegenwärtig wurde dank des wesentlichen Beitrags des Projekts das Image der Festung verbessert. Die Festung wird als ein einzigartiges barockes Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert mit einer komplexen Betrachtungsweise auf die mehr als zweihundertjährige Geschichte dargestellt.
Für beide Partner gilt, dass die grenzübergreifende Zusammenarbeit zur Erhöhung des touristischen Potentials beigetragen hat, das Netzwerk der gegenseitigen Kontakte wurde erweitert und es wurden neue Erkenntnisse über die Verwaltung beider historischer Denkmäler errungen.
Ebenfalls die Einbindung einer breiten Gruppe von Akteuren in das Projekt, gleich ob es Schüler der Fach-/Berufsschulen, historische Handwerker, Schüler der Grundkunstschule oder Facharbeiter im Bereich der Denkmalpflege waren, leistete einen wesentlichen Beitrag zur Erfüllung der Ziele des Projekts.

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