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Neuigkeiten
Führungswechsel bei der Brücke|Most-Stiftung
Nach fast 30 Jahren an der Spitze der Brücke|Most-Stiftung hat Professor Helmut Köser Ende Januar den Vorsitz des Vorstands abgegeben. Zum neuen Vorstandsvorsitzenden wurde einstimmig Peter Baumann gewählt, der die Stiftung bereits von 1997 bis 2017 als Geschäftsführer maßgeblich mit aufgebaut hat. Er übernimmt die Funktion ehrenamtlich.
Professor Köser gründete die Brücke|Most-Stiftung 1997 gemeinsam mit seiner Mutter Gertrud Köser mit dem Ziel, die Verständigung und Zusammenarbeit in Ost-Mitteleuropa nachhaltig zu fördern und Menschen dies- und jenseits der Grenze näher zusammenzubringen. Unter seiner Leitung etablierte sich die Stiftung als wichtiger Akteur im Bereich der interkulturellen Bildung, Begegnung und Wissensvermittlung. Zahlreiche grenzüberschreitende Projekte setzten Maßstäbe im deutsch-tschechischen und ostmitteleuropäischen Austausch.
Zu den prägenden Initiativen zählen unter anderem die seit 1999 stattfindenden Tschechisch-Deutschen Kulturtage (seit 2018 in Trägerschaft der Euroregion Elbe/Labe), ein seit 2001 bestehendes Stipendienprogramm für tschechische und slowakische Studierende an der Musikhochschule in Dresden sowie vielfältige Angebote der historisch-politischen Bildung. Seit 2019 koordiniert und unterstützt sie im Auftrag des Sächsischen Kultusministeriums als Landesservicestelle »Lernorte des Erinnerns und Gedenkens« Fahrten sächsischer Schulgruppen zu Lern- und Erinnerungsorten innerhalb Deutschlands und Europas.
Peter Baumann würdigte Helmut Köser als eine Schlüsselfigur in der deutsch-tschechischen Zivilgesellschaft: „Mit seiner Vision und seinem unermüdlichen Engagement hat Professor Köser nicht nur eine Stiftung aufgebaut, sondern echte Brücken zwischen Menschen und Kulturen geschaffen. Sein Wirken hat generationenübergreifend Impulse für ein friedliches und gemeinsames Europa gesetzt.“
Professor Köser blickt mit Dankbarkeit auf die Entwicklung der Stiftung zurück: „Es erfüllt mich mit großer Freude, zu sehen, wie aus einer Idee ein lebendiges Netzwerk des Austauschs, Lernens und gegenseitigen Respekts entstanden ist. Ich bleibe der Stiftung selbstverständlich als Stifter verbunden. Aus meiner Sicht sind die inhaltliche Neuorientierung und personelle Erneuerung der Stiftung, an der wir seit 2018 arbeiten, abgeschlossen. Ich bin überzeugt, dass der neu aufgestellte Vorstand meine und unsere gemeinsamen Ziele mit großem Engagement fortführt. Es ist mein Wunsch, dass die Brücke-Villa in Dresden-Blasewitz das Herz der Stiftung bleibt.“
Demos für den Präsidenten
Zehntausende Menschen haben am 1. Februar auf mehreren Demonstrationen in Tschechien ihre Unterstützung für den tschechischen Präsidenten Petr Pavel gezeigt. Dem Aufruf der Initiative Milion chvilek na podporu prezidenta Petra Pavla (Millionen Momente zur Unterstützung des Präsidenten Petr Pavel) folgten allein in Prag so viele Menschen, dass sie gar nicht alle auf den Altstädter Ring (Staroměstské náměstí) passten. Demonstrationen fanden auch in weiteren Städten wie Hradec Králové, Pardubice, Zlín, Vrchlabí, Jeseník, Třeboň und Uherské Hradiště statt.
Die Demonstrationen waren eine Reaktion auf den Druck des Außenministers Petr Macinka auf Präsident Pavel, den Ehrenvorsitzenden der Motoristen-Partei Filip Turek zum Umweltminister zu ernennen (wir berichteten im letzten Newsletter).
Nach einem Treffen zwischen Präsident Pavel und Premierminister Andrej Babiš zu Wochenbeginn erklärte der Premier die Kausa Turek für abgeschlossen. "Präsident Pavel werde Turek nicht zum Umweltminister ernennen und damit ist das Kapitel für mich erledigt", so Babiš. Politische Beobachter sahen nach der Auseinandersetzung mit Pavel und Babiš zwei Gewinner und den Motoristen als den großen Verlierer. Es sei aber auf absehbare Zeit nicht zu erwarten, dass die Motoristen einen neuen Kandidaten oder eine Kandidatin für das Ministeramt präsentieren, um nicht diese herbe Niederlage eingestehen zu müssen. Der Streit dürfte also – wenn auch weniger extrem – noch eine Weile weiter köcheln.
Papst ernennt neuen Prager Erzbischof
Neuer Erzbischof von Prag ist der bisherige Bischof von Litoměřice (Leitmeritz) Stanislav Přibyl. Papst Leo ernannte ihn am 2. Februar, dem katholischen Feiertag Lichtmess, zum 38. Erzbischof von Prag. Er tritt sein Amt am 25. April an. So lange bleibt er noch Administrator des Bistums Litoměřice.
Mit Přibyl leitet Papst Leo einen Generationswechsel ein. Přibyl ist mit 54 Jahren der seit über 100 Jahren jüngste Erzbischof von Prag. Er folgt auf Jan Graubner, der das Amt nicht einmal vier Jahre innehatte. Graubner war bei seiner Amtseinführung allerdings schon 74 Jahre alt. Mit 75 Jahren reichte er bei Papst Franziskus sein Rücktrittsgesuch ein, wie es in dem Alter vorgesehen ist. Graubner folgte damals auf Erzbischof Dominik Duka, der im November letzten Jahres verstorben war.
Stanislav Přibyl selbst war auch nur kurze Zeit Bischof von Litoměřice. Sein Amt trat er vor nicht einmal zwei Jahren an. Dieses Jahr machte er auf sich aufmerksam, weil er das Jahr 2026 als Jahr der Versöhnung deklarierte und sich damit auf die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus der Diözese Litoměřice bezog. Jeden Monat wird an verschiedenen Orten der Diözese, die für die teils gewaltsamen Taten der Vertreibung stehen, eine Gedenkmesse gefeiert.
Přibyl galt für die Wahl zum neuen Erzbischof als Favorit. Er stammt aus einer musikbegeisterten Familie aus Prag, seine erste Pfarrstelle hatte er im mittelböhmischen Bergbaustädtchen Přibram inne, wo er sich um die Restaurierung der bedeutenden barocken Wallfahrtsstätte Heiliger Berg verdient machte.
Später wechselte er als Generalvikar nach Litoměřice, wo er bis 2016 wirkte. Danach war er für sieben Jahre Sekretär der Tschechischen Bischofskonferenz und ab 2024 Bischof von Litoměřice. Přibyl hat nicht nur einen Abschluss und einen Doktortitel der Theologie, sondern er absolvierte auch ein Magisterstudium an der sozioökonomischen Fakultät der Jan-Evangelista-Purkyně-Universität in Ústí nad Labem (Aussig). 2025 wurde ihm von der Katholischen Fakultät der Karls-Universität Prag der Doktortitel für Kunstgeschichte verliehen. Seit 1995 ist er Mitglied des Redemptoristenordens.
Pünktlich und beliebt - die Tschechische Eisenbahn
Die Züge der Tschechischen Eisenbahn České dráhy (ČD) waren 2025 laut einer Pressemitteilung so pünktlich wie seit neun Jahren nicht mehr. 88,2 Prozent der fast 2,5 Millionen Züge war pünktlich, 0,6 Prozentpunkte mehr als 2024. Würde bei der Eisenbahn das Akademische Viertel gelten, also eine tolerierte Verspätung von 15 Minuten, wären 98,5 Prozent aller ČD-Züge pünktlich gewesen.
Insgesamt wurden 168 Millionen Reisende transportiert, das war geringfügig weniger als 2024. ČD machte für den Rückgang die seit Langem niedrigsten Kraftstoffpreise verantwortlich. Außerdem plagten die Eisenbahn langfristige Baustellen, nicht nur in Tschechien, sondern auch im Ausland wie an der deutsch-tschechischen Grenze im Elbtal zwischen Bad Schandau und Schöna sowie zwischen Hamburg und Berlin. Dagegen sorgte die neue Fernverbindung Baltic expres nach Polen für mehr Fahrgäste. ČD hofft, angesichts weniger Baustellen in diesem Jahr wieder mehr Fahrgäste transportieren zu können. Vom Niveau der Zeit vor Corona mit 182,1 Millionen Fahrgästen im Jahr 2019 ist České dráhy noch weit entfernt.
Die Tschechische Eisenbahn punktete aber nicht nur mit Pünktlichkeit und neuen Verbindungen, sondern setzte die Modernisierung ihrer Züge fort. Auf Fernverbindungen in und außerhalb Tschechiens wurden weitere ComfortJet-Züge eingesetzt. Neu kamen insgesamt 450 Züge mit WLAN hinzu. Insgesamt fahren nun in Tschechien 5.277 Zugverbindungen mit WLAN. 4.603 Verbindungen haben Steckdosen und USB-Anschlüsse und 7.379 Verbindungen von České dráhy sind barrierefrei.
Das wird auch von den Reisenden honoriert. In der eigenen App Můj vlak (Mein Zug) erreichte České dráhy 2025 eine Bewertung von 4,21 von 5 möglichen Punkten. Das ist laut České dráhy der bisher höchste Wert seit Einführung der Bewertung. 2023 lag der Wert bei 4,1 Punkten. An der Bewertung nahmen laut České dráhy fast 173.000 Reisende teil, die 834.000 Bewertungen abgaben.
Tschechien bleibt abstinent im Februar
Auch in Deutschland ist die ursprünglich aus Großbritannien stammende Initiative "Dry January" inzwischen sehr populär. Während die Teilnehmer dieser Kampagne sich nun aber schon entspannt zurücklehnen können, geht in Tschechien der trockene Monat erst los. "Suchej únor" (übersetzt: Trockener Februar) heißt hier die entsprechende Kampagne, die den Alkoholkonsum hinterfragen soll. Der ist in Tschechien tatsächlich sehr hoch. 1,6 Millionen Menschen haben Statistiken zufolge ein riskantes Trinkverhalten. Außerdem ist die gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung des Biertrinkens in Tschechien ja allgemein bekannt. Aber auch im Land des Biers ändert sich das Trinkverhalten. Inzwischen wird viel mehr alkoholfreies Bier getrunken, das es oft auch gezapft und in sehr guter Qualität gibt. Auch der Konsum von höherprozentigen Spirituosen geht langfristig zurück.
Die 2013 gegründete Kampagne erlebt wachsenden Zuspruch. Ursprünglich richtete sie sich nur an Männer, später an die ganze Gesellschaft. Der Verein "Suchej únor" zählte zuletzt rund 1,5 Millionen registrierte Teilnehmer. Diese erhalten über eine Webseite und/oder App tägliche Begleitung und Unterstützung bei der Abstinenz, verbunden mit Tricks und täglichen Gedanken für die innere Reflexion. In diesem Jahr steht der Trockene Februar unter den vier Themen Zeit, Liebe, Schlaf, Geld. Da der Februar genau 28 Tage hat, wird jede Woche immer von einem neuen Thema getragen.
Tschechien ist mit dem trockenen Februar übrigens nicht allein. 2021 schloss sich die Slowakei offiziell der Kampagne an. Auch in Kanada gibt es statt eines Trockenen Januar einen Trockenen Februar (Dry Feb). Gegründet ungefähr zur gleichen Zeit, wussten die Kampagnen Dry January und Suchej únor lange nichts voneinander. Warum man in Tschechien ausgerechnet auf den Karnevalsmonat Februar kam, begründete einer der Gründer Petr Freimann kürzlich in dem Podcast Sober Heroes ganz simpel: "Wir hatten zu Beginn des neuen Jahrs überlegt, was man Gutes für die Gesundheit tun kann und kamen auf einen Monat abstinent leben. Und dann haben wir einfach im nächstbesten Monat losgelegt."
Wisente sollen im Duppauer Gebirge angesiedelt werden
Im Duppauer Gebirge (Doupovské hory) im Nordwesten Tschechiens entsteht in den kommenden Jahren ein Reservat für Wisente und Wildpferde. Auf mehr als 130 Hektar Fläche sollen zunächst sieben Wisente und zwölf Wildpferde angesiedelt werden. Die Umweltschutzorganisationen Česká krajina und Refugium, die sich an dem Projekt beteiligen, haben bereits mit den Ankauf von geeigneten Flächen begonnen. Um das Projekt zu finanzieren, wurde auch eine Spendensammlung initiiert. Von den benötigten 2,5 Millionen Kronen (100.000 Euro) ist bereits fast ein Drittel zusammengekommen. Wisente leben in Tschechien bereits im mittelböhmischen Milovice, wo sich einst ebenfalls ein militärisches Sperrgebiet befand. In dem Schutzgebiet leben 50 Wisente auf 350 Hektar Fläche. Wildpferde sind in Tschechien bereits verbreiteter und wurden schon an mehreren Orten gezüchtet.
Für den Teil des Duppauer Gebirges ist die Haltung von Wisenten die Idealvariante, heißt es bei der tschechischen Akademie der Wissenschaften. Die Tiere sollen helfen, den Charakter der offenen Landschaft zu erhalten.
Das geplante Reservat liegt im Osten des Gebirges, in dem kleineren Teil, der sich im Bezirk Ústí befindet. Es grenzt an das militärische Schutzgebiet, das heute den größten Teil des Duppauer Gebirges einnimmt. Das Duppauer Gebirge war bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg besiedelt, bis die überwiegend deutsche Bevölkerung vertrieben wurde. Zentrum war einst die Kleinstadt Duppau mit rund 1.600 Einwohnern. Ab 1955 wurde in dem Gebirge das militärische Sperrgebiet Hradiště eingerichtet und die noch verbliebene Bevölkerung vertrieben. Dabei verschwand nicht nur die Stadt Duppau, sondern noch weitere 76 Dörfer und Einzelgehöfte.
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Seit einigen Jahren führt der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds das Projekt "Ein Jahr an der Grenze" durch. In dessen Rahmen werden mehrere Leute für Bereiche entlang der tschechisch-deutschen beschäftigt, die die grenzüberschreitende Zusammenarbeit voranbringen sollen.
Das namensgebende Jahr geht von April 2026 bis Juni 2027. Alle Informationen dazu finden Sie auf der Seite des Zukunftsfonds. Anmeldeschluss ist der 28. Februar 2026.
Streit zwischen Präsident und Motoristen eskaliert
Der Streit zwischen dem Chef der Motoristenpartei, Außenminister Petr Macinka, und Staatspräsident Petr Pavel um die Ernennung des Ehrenvorsitzenden der Motoristenpartei, Filip Turek, zum Umweltminister ist in eine neue Phase getreten. Macinka hatte in Kurznachrichten an den Präsidentenberater Pavel Kolář dem Präsidenten damit gedroht, "alle Brücken auf eine Weise abzubrechen, die in die Geschichtsbücher als extremer Fall einer Kohabitation eingehen wird", falls Pavel nicht Turek zum Umweltminister ernennt. Pavel hatte die nächtlichen SMS am Mittwoch als Erpressungsversuch bezeichnet und die SMS-Kommunikation veröffentlicht. Zudem kündigte der Präsident an, die Polizei einzuschalten, ob mit den SMS keine Straftat vorliege.
Pavel weigert sich, Turek zum Umweltminister zu ernennen wegen dessen die Nazi-Diktatur verharmlosenden und rassistischen Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken. Momentan übt Macinka neben dem Amt des Außenministers auch die Führung des Umweltministeriums in Personalunion aus. Macinka und die Motoristenpartei bestehen aber auf Turek als Umweltminister.
Von Medien befragte Politologen gingen in der Meinung auseinander, ob es sich tatsächlich um Erpressung handele und wem diese Kommunikation mehr schade. Der Streit sei inzwischen zu weit eskaliert und sei immer negativ, womöglich zuvorderst für die Beliebtheit der Regierung.
Eine erste Kostprobe, wie er gedenke, Pavel zu schaden, nannte Macinka in Bezug auf den NATO-Gipfel im Sommer. Dort sollte Tschechien nach Absprache zwischen Präsident Pavel und Premier Andrej Babiš vom Präsidenten vertreten werden. Macinka wolle das verhindern, da sich Pavel mit der Nichternennung von Turek außerhalb der Verfassung befinde. Außerdem meinte Macinka, mit ihm als Unterstützer wäre eine Lieferung von Leichtkampfflugzeugen L-159 an die Ukraine zustande gekommen, die Pavel vehement unterstützt. Der Verteidigungsminister, der von der kleinen rechtspopulistischen Partei SPD nominiert wurde, lehnte das jedoch ab, und auch das ganze Kabinett sprach sich dagegen aus.
Kritiker werfen Macinka indessen vor, keine Verfassungsklage gegen Pavel über dessen Kompetenzen anzustrengen, weil er eine Niederlage fürchte. Macinka lehnt die Klage ab, weil das Verfassungsgericht einseitig auf Pavels Seite stehe, was Empörung nicht nur in Richterkreisen auslöste. Premierminister Andrej Babiš rief seinerseits sowohl den Präsidenten, als auch den Außenminister zur Entspannung auf und lud sie zu einem gemeinsamen Gespräch ein.
Der Streit fällt auch in eine Zeit, als Präsident Pavel Ende letzter Woche erstmals öffentlich verkündet hatte, für eine zweite Amtszeit zur Verfügung zu stehen, wenn "er gesund sei und die nötige Unterstützung genieße". Pavel ist seit März 2023 im Amt. Eine Amtszeit dauert fünf Jahre. Der Präsident kann in Tschechien höchstens einmal wiedergewählt werden.
Spendenkonto für Schussopfer
Etwas mehr als eine Woche nach der blutigen Schießerei in der Kleinstadt Chřibská (Kreibitz) zeichnet sich in der Bevölkerung eine enorme Hilfsbereitschaft für die Opfer der Schießerei ab. Ein 39-Jähriger hatte am Montag letzte Woche den Hausmeister des Rathauses der Stadt getötet und weitere sechs Personen verletzt, unter ihnen auch der Bürgermeister der Stadt Jan Macháč. Der Schütze hatte sich am Ende selbst erschossen.
Der Bezirk Ústí hatte daraufhin ein Spendenkonto für die Hinterbliebenen des Hausmeisters sowie die Familien der Verletzten und die Unterstützung der Stadt eingerichtet. Seitdem sind auf dem Konto (Stand 30.01.2026) bereits über 750.000 Kronen (31.250 Euro) zusammengekommen, darunter beachtliche Großspenden von vielen Städten und Gemeinden aus Nordböhmen wie Krupka (Graupen), Hřensko (Herrnkretschen), Rybniště (Teichstatt) und Ludvíkovice (Loosdorf), die jeweils um 1.000 Euro spendeten, aber auch eine Vielzahl von Kleinspenden privater Personen. Der Bezirk Ústí (Aussig) hatte 200.000 Kronen beigetragen. Hunderte kamen auch zur Totenmesse für den früheren Hausmeister in Chřibská sowie zum evangelischen Trauergottesdienst in Česká Kamenice (Böhmisch Kamnitz).
Für alle, die ebenfalls auf das Konto spenden wollen, hier die Daten für das Konto bei der Bank Česká spořitelna: CZ37 0800 0000 0000 2222 9922 (IBAN), GIBACZPX (BIC).
Wertvollste Firma Tschechiens ist ein Rüstungskonzern
Während die Welt der Börse in den letzten Tagen aufgrund der Grönland-Politik von Donald Trump einige Rückschläge hinnehmen musste, gab es einen ungewöhnlichen Erfolg: Der tschechische Rüstungskonzern Czechoslovak Group (CSG) des Unternehmers Michal Strnad hatte einen Teil seiner Aktien an die Börse Euronext in Amsterdam gebracht. Für 15 Prozent Aktienanteil erhielt die CSG 3,8 Milliarden Euro. Damit löste sie den Energiekonzern ČEZ als wertvollstes tschechisches Unternehmen ab.
Der gerade einmal 33-jährige Strnad hat sich mit dem Börsengang seines Unternehmen laut Forbes auch an die Spitze der reichsten Tschechen katapultiert. An der Spitze stand bislang mit Renate Kellnerová eine Frau. Gleichzeitig wurde Strnad der drittreichste Mensch der Welt unter 40 Jahren.
Die CSG will 750 Millionen Euro aus dem Börsengang in weitere Investitionen sowie Übernahmen stecken. Das Unternehmen gilt als das am schnellsten wachsende Rüstungsunternehmen der Welt. Es wurde in den 1990er Jahren von Jaroslav Strnad, dem Vater von Michal Strnad, gegründet, der es 2018 an seinen Sohn übergab. Wie andere Rüstungsunternehmen wuchs es vor allem nach dem Angriff Russlands auf die ganze Ukraine im Februar 2022. Es ist keine reine Rüstungsfirma, sondern setzt sich aus einer Vielzahl von Firmen im Rüstungsbereich, aber auch Maschinenbau, zusammen. Zu einer der bekanntesten Marken gehört der Hersteller von Nutzfahrzeugen Tatra.
Neugründung des Gebirgsvereins Böhmische Schweiz
Fast 90 Jahre nach seiner Auflösung hat die Böhmische Schweiz wieder einen Gebirgsverein. Gegründet wurde er bereits vor einem Jahr. Aber nun hat er als ersten größeren Akt mit der Verwaltung des Nationalparks Böhmische Schweiz ein Memorandum unterzeichnet, das eine Koordination der Aktivitäten beider Partner für Naturschutz sowie ein besseres touristisches Umfeld vorsieht.
Zu den Gründungsmitgliedern des Vereins gehört die Gemeinde Hřensko (Herrnskretschen), der Zweigverein des Klubs tschechischer Touristen in Janov (Jonsdorf), einem Ortsteil von Hřensko, sowie die Firma Paal, die Aussicht, Imbiss und Restaurant am Prebischtor betreibt.
Der Verein sieht sich in der Tradition des Gebirgsvereins für das nördlichste Böhmen, der seinen Sitz von 1885 bis 1938 in Krásná Lípa (Schönlinde) hatte und 1938 von den Nationalsozialisten aufgelöst wurde. Erster Vorsitzender war bis zu seinem Tode im Jahr 1925 der Arzt Johann Hille aus Schönlinde. Nach 1945 kam es zu keiner Wiedergründung, da die meisten Mitglieder wie fast alle Deutschen aus der Tschechoslowakei vertrieben wurden. Die später gegründete Ortsgruppe Krásná Lípa des 1948 aufgelösten Klub tschechischer Touristen KČT (Klub českých turistů) bewahrte jedoch in Teilen das Erbe des alten Vereines. So gelang 1972 die Rettung der alten Wolfsbergbaude samt Aussichtsturm durch eine formale Übernahme in Privatbesitz (mehr zum Turm erfahren Sie hier).
Schienenfahrzeughersteller investiert in Děčín
Eine der größten Reparaturwerkstätten Europas für Güterschienenfahrzeuge steht in Děčín (Tetschen). Die dort ansässige Firma Ryko hat nun für etwas mehr als 5 Millionen Euro eine neue Werkhalle in Betrieb genommen. Hier wird Ryko künftig Radsätze pressen. Pro Jahr können auf diese Weise 2.500 Radsätze aufbereitet werden.
Die Investition zeigt, dass sich Ryko weiter auf einem Wachstumspfad befindet. 2025 wurden in Děčín 5.800 Güterwaggons überholt. Ryko wächst auch hinsichtlich der Beschäftigung. Aktuell arbeiten in dem Werk 360 Personen, weitere sollen eingestellt werden, vor allem erfahrene Produktionsarbeiter und Techniker, insbesondere Schlosser. Ryko arbeitet für Auftraggeber in 15 Ländern Europas. Die Firma hat neben Děčín noch Standorte in Mladá Boleslav (Jungbunzlau) und Kralupy nad Vltavou (Kralup an der Moldau).
Billig-Tankkette expandiert
Tank Ono ist für Grenzgänger aus Deutschland ein Begriff. Die Kette ist die mit Abstand billigste und deshalb ein beliebtes Ziel deutscher Tanktouristen. Nun bekommt die Kette, die bisher über 46 Stationen vor allem im deutsch-tschechischen Grenzgebiet verfügt, Zuwachs an prominenter Stelle. Erstmals wird Tank Ono mit zwei Tankstellen an Autobahnen präsent sein. Die erste wird gerade an der D4 nach Süden bei Lety und Horosedly im Kreis Písek vorgerichtet, die zweite an der D1 Prag-Brünn, in der Nähe von Divišov. Beide Tankstellen sollen noch in diesem Jahr öffnen.
Tank Ono ist dafür bekannt, überall im Land die gleichen Kraftstoffpreise anzubieten. Die hält sie besonders günstig durch eine geringere Gewinnmarge. Damit hat sie sich einen Namen als günstigste Tankstelle gemacht.
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Schock nach Gewalttat in Chřibská
Bei einer Schießerei im Rathaus von Chřibská (Kreibitz) im Schluckenauer Zipfel wurden am Montag zwei Menschen getötet und sechs verletzt. Der Täter, laut Polizei ein 39-jähriger rückfälliger Straftäter, wohnhaft in Chřibská, hatte am Vormittag zunächst begonnen, das Rathaus vom Haus gegenüber zu beschießen, war danach mit vier Waffen in das Gebäude eingedrungen und hatte um sich geschossen. Dabei wurden der Bürgermeister Jan Macháč angeschossen und der Hausmeister erschossen sowie noch eine weitere Person verletzt. Als die Polizei eintraf, verletzte der Täter drei Beamte und erschoss sich dann selbst. Eine Mitarbeiterin des Rathauses wurde offenbar durch einen Schuss aus einer Polizeiwaffe angeschossen. Sie und noch die zweite verletzte Person befinden sich noch im Krankenhaus in Ústí nad Labem (Aussig), sind aber nicht in Lebensgefahr. Die anderen Verletzten wurden bereits nach Hause entlassen.
Als Motiv vermutet die Polizei persönliche Probleme des Täters. Einen Terrorakt schloss sie aus. Der Mann war drogenabhängig und handelte mit Drogen. Laut Polizei hatte es der Täter im Rathaus auf eine bestimmte Person abgesehen. Bei ihm in der Wohnung wurden von der Polizei noch zwei weitere Waffen gefunden. Keine der Waffen hielt der Täter auf legale Weise.
Der Schock in dem kleinen Städtchen, das für die einst älteste Glashütte Tschechiens bekannt ist, sitzt tief. Die Familie des erschossenen Hausmeisters erfuhr große Hilfsbereitschaft. Der Bezirk Ústí hat inzwischen ein Spendenkonto eingerichtet und selbst 200.000 Kronen (ca. 8.300 Euro) zur Unterstützung der Familie des Hausmeisters und der Verletzten sowie für alles, was sonst in Chřibská jetzt gebraucht wird, bereitgestellt.
Der Fall zeigt auch das Problem des illegalen Waffenbesitzes in Tschechien. Eine Amnestie soll bis Ende Juni ermöglichen, dass illegale Waffen bei der Polizei abgegeben oder legalisiert werden. Insgesamt steigt auch der legale Waffenbesitz seit Jahren an (wir berichteten in Ausgabe 2/26).
Bahnhofsgebäude Moldava steht wieder zum Verkauf
Das Projekt zum Aufbau eines Eisenbahnmuseums im Bahnhofsgebäude des Dorfes Moldava (Moldau) an der Grenze zu Sachsen ist gescheitert. Der Verein, der den Bahnhof im Herbst 2024 gekauft hat, konnte bis heute den Kaufpreis nicht zahlen. Die Gemeinde Moldava hat das Gebäude deshalb erneut zum Verkauf angeboten. Interessenten können bis Ende Februar ein Angebot einreichen. Es gibt keinen Mindestpreis. Die Höhe des Preises ist auch nicht zwangsläufig das entscheidende Kriterium. Die Gemeindevertretung, die über den Verkauf entscheidet, wird die Entscheidung auch von der künftigen Nutzung abhängig machen.
Dabei sah das Konzept eines Eisenbahnmuseums vielversprechend aus. Doch der Verein, der früher ein entsprechendes Museum mit eigenen Loks und weiteren Schienenfahrzeugen im mittelböhmischen Zdice betrieb, kam seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nach. Nach einer Anzahlung von 5000.000 Kronen kam nichts mehr. Man hatte sich auf einen Kaufpreis von 3 Millionen Kronen (125.000 Euro) geeinigt. "Wir hatten die Zahlungsfrist für die weiteren Raten schon zwei Mal verlängert. So ging das jetzt nicht mehr weiter", kommentierte der Bürgermeister von Moldava, David Leitermann.
Ob die neue Ausschreibung allerdings Erfolg haben wird, ist mehr als unsicher. Schon in der Vergangenheit hatte sich die Gemeinde wiederholt erfolglos um einen Verkauf bemüht. Wer möchte schon ein riesiges Gebäude am Ende einer Bahnstrecke direkt an der Grenze zu Sachsen? Helfen würde, wenn die früher durchgehende Eisenbahnverbindung von Most (Brüx) über Osek (Ossegg) und Dubí (Eichwald) und Moldava weiter nach Holzhau und Rechenberg-Bienenmühle wieder durchgängig bis Freiberg befahren würde. Bemühungen vor allem der Gemeinden an der Bahnstrecke waren allerdings bislang nicht von Erfolg gekrönt. Die deutsche Seite müsste das letzte Teilstück von Holzhau nach Moldava neu bauen.
Der Verein kämpft trotzdem um sein Museumsprojekt und hat eine Spendenaktion gestartet, mit der 1 Million Kronen eingenommen werden soll. Bis jetzt sind schon über 70.000 Kronen eingegangen.
Kofola übernimmt Naturkosmetikhersteller
Die Firma Nobilis Tilia mit Sitz in dem kleinen Dorf Vlčí hora (Wolfsberg) am Rande des Nationalparks Böhmische Schweiz hat sich bei der Herstellung von Naturkosmetik nicht nur in Tschechien einen Namen gemacht. Nun wurde das Unternehmen über 30 Jahre nach Firmengründung an einen neuen Eigentümer verkauft. Der hört auf den klangvollen Namen Kofola, welche auch in Sachsen einigen als tschechische Kola bekannt ist. Der Getränkehersteller Kofola mit Sitz in Ostrava produziert jedoch nicht nur die beliebte Kofola, sondern auch viele weitere Marken. Kofola hat 14 Produktionsbetriebe in fünf Ländern Mittel- und Südeuropas. Zum Portfolio gehören auch die Mineralwasser Rajec und Korunní, die Biersorten Holba, Zubr und Litovel, aber auch der Produzent von Kräutermischungen und Tees Leros. An Leros wird nun auch Nobilis Tilia angegliedert. Kofola wolle so Synergien schaffen und vor allem auf dem Gebiet der Naturkosmetik weiter wachsen.
Nobilis Tilia wurde 1990 von dem Lehrer und Naturwissenschaftler Zbyněk Šedivý gegründet. Dabei ist der Firmenname die lateinische Übersetzung von Krásná Lípa (Schönlinde), der Kleinstadt, auf deren Fluren sich auch Vlčí hora befindet. Seit Mitte der 1990er Jahre war am Unternehmen das Ehepaar Adela und Petr Zrubeckovi beteiligt. Das Trio konzentrierte sich vor allem auf Aromatherapie auf der Basis von ätherischen Ölen sowie Hautpflege. Am Firmensitz wurde nicht nur produziert, sondern in einem Laden auch verkauft. Es entstand eine Teestube, ein Kosmetiksalon sowie ein Kräutergarten. Nach und nach entwickelte sich Nobilis Tilia in dem touristisch geprägten Gebiet zu einem bedeutenden Arbeitgeber.
„Nach 30 Jahren unternehmerischer Tätigkeit haben wir gespürt, dass es an der Zeit ist, das Steuer weiterzugeben. Mit Kofola verbindet uns die gleiche Philosophie, Werte, aber auch die Leidenschaft für Kräuter und Nachhaltigkeit. Wir sehen in der Verbindung Potenzial für Synergien, die Entwicklung neuer Gelegenheiten sowie auch Expansion“, wird Adéla Zrubecká in einer Pressemitteilung zitiert.
Landkarte soll UNESCO-Erbe werden
Die älteste Landkarte Tschechiens ist auf dem besten Weg, Teil des UNESCO-Weltkulturerbes zu werden. Mit der Aufnahme in das Nationale Verzeichnis der Tschechischen Republik hat sie nun einen entscheidenden Schritt zur Nominierung genommen. Gedruckt im Jahr 1518, wird sie gar nicht so weit weg von Sachsen verwahrt, im Staatlichen Gebietsarchiv in Litoměřice (Leitmeritz). Das Archiv kümmert sich um das bedeutende Werk im Auftrag seines Eigentümers, des Bistums Litoměřice.
Die Landkarte mit der ältesten Darstellung Böhmens und Mährens ist das Werk des Lehrers, Arztes und Kartografen Nikolaus Claudianus, auf Tschechisch Mikuláš Klaudián, weshalb sie auch unter dem Namen Klaudián-Karte bekannt ist. Klaudián hatte mit der Karte aufklärerische Absichten. Er gehörte den Böhmischen Brüdern an oder der Unitas Fratrum (Brüder-Unität), wie sie sich selbst nannte. Diese war aus der Hussiten-Bewegung im 15. Jahrhundert hervorgegangen. Klaudián entwarf die Karte selbst, die übrigens für Pilger gedacht und deshalb nach Süden, also Richtung Rom, ausgerichtet war. Drucken ließ er sie 1518 beim Nürnberger Buchdrucker Hieronymus Höltzel.
Fluss Bílina wird aus Rohren befreit
In den 1980er Jahren musste der Fluss Bílina (Biela) in Rohren verschwinden. Grund war der Braunkohletagebau in Nordböhmen. Zwischen Chomutov (Komotau) und Most (Brüx) blieb kein Stein mehr auf dem anderen. Es wurden Städte und Dörfer abgerissen, Eisenbahnlinien und Straßen umgeleitet, Seen und Parks verschwanden. Bis heute wird die Landschaft durch Tagebaue, Kraftwerke, Hochspannungsleitungen und Kohlezüge geprägt. Einziges Verbindungsstück in der Mondlandschaft zwischen den beiden Städten war der Ervenický koridor, benannt nach der Kleinstadt Ervenice (Seestadtl) mit rund 5.000 Einwohnern, die in den 1950er Jahren ebenfalls den Tagebauen weichen musste. Über den Korridor führte fortan die Eisenbahnstrecke, eine vierspurige Straße sowie die Bílina in unterirdischen Rohren.
Das soll sich nun ändern. In diesem Jahr beginnt der Wasserbetrieb Povodí Ohře damit, den Fluss aus den Rohren zu befreien. Die ersten Arbeiten sollen je nach Wetterlage gleich im Frühjahr starten. Auf einer Länge von fast 5 Kilometern wird ein neues Flussbett geschaffen. Die Bílina wird vorübergehend in ein Behelfsbett geleitet. Nach der Fertigstellung sollen dann nach und nach auch wieder Lebewesen in den Fluss einziehen.
Die Bílina galt lange Zeit als der am meisten verschmutzte Fluss Tschechiens. Sie entspringt an der Uppilawiese im Erzgebirge, südlich des 878 Meter hohen Gipfels Kamenná hůrka (Steinhübel), fließt durch die Kleinstadt Jirkov (Görkau) und dann durch das Kohle- und Chemiegebiet im Erzgebirgsvorland, durch die Städte Most und Bílina (Bilin) an weiteren Tagebauen und Kraftwerken vorbei und später bei Ústí nad Labem am Chemiebetrieb Spolchemie vorbei, um nahe des Hauptbahnhofs in die Elbe zu münden.
Dolní Žleb bekommt Feuerwehrhaus
Tschechien verbessert den Hochwasserschutz für das kleine Dolní Žleb (Niedergrund) an der Elbe kurz vor der Grenze mit Sachsen. Dolní Žleb ist ein Ortsteil von Děčín (Tetschen), der bei Hochwasser regelmäßig nicht mehr per Auto, sondern nur noch per Bahn erreichbar ist. Deshalb mussten bisher Feuerwehr und Rettungsdienst bei Hochwasser ihre Technik aus Děčín vorab nach Dolní Žleb verlegen, für den Fall, dass es zum Einsatz kommt. Allerdings geschah dies unter sehr provisorischen Bedingungen. Nun hat das Dorf das passende Gebäude für die Feuerwehr und den Rettungsdienst gefunden. Denn die Stadt Děčín kaufte das alte Feuerwehrgebäude von einem privaten Eigentümer. Das Gebäude will die Feuerwehr aus eigener Kraft herrichten und hier künftig Technik lagern, aber auch einen beheizten Ruheraum, Dusche und Toilette einrichten. Teile der Löschtechnik und ein Fahrzeug sollen langfristig nach Dolní Žleb verlagert werden. Das gleiche gilt auch für den Rettungsdienst.
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