Euroregion Elbe/Labe

Ball auf Tatami

Projektnummer:

EEL-0299-CZ-08.08.2017

Lead Partner:

Table tennis Club Ústí nad Labem, z.s.
Janského 239, 40331 Ústí nad Labem-Neštěmice

Projektpartner:

1. TTV Schwarzenberg e.V.
Ostsiedlung 3, 08294 Lösnitz

Zeitraum:

10.11.17 - 31.01.18

Fördermittel:

11009,35 Euro

Inhalt

Die Projektpartner arbeiten langzeitig an der Erneuerung der gemeinsamen Sportaktionen zusammen. In den vergangenen Jahren realisierten sie einige aus dem Kleinfonds-Programm INTERREG V finanziell geförderte Projekte.
Im Rahmen des vorgelegten Projekts haben die Projektpartner dieses Mal den Judo-Club Ústí nad Labem, e. V. angesprochen und vereinbarten eine Zusammenarbeit. Projektziel ist die Veranstaltung einer 2,5-tägigen Sportaktion unter der Teilnahme von 70 Personen aus der tschechisch-sächsischen Region, weiter dann ein gegenseitiger Erfahrungsaustausch innerhalb der scheinbar unterschiedlichen Disziplinen und vertraut machen mit Trainingstechniken und deren Verwendungsmöglichkeiten in der jeweiligen Sportart. Das Programm findet in der Tischtennis- und in der Judohalle (Krčínova 6, UL) den 15. – 17. 12. 2017 statt. Am Freitag, den 15. 12. 2017 beginnt die Aktion in den Nachmittagsstunden mit einem gemeinsamen Meeting, Abendessen und der Unterbringung. Am Samstag (16. 12.) findet ein gemeinsamer Sporttag statt. Dieser umfasst ein Zweierturnier (ein Tischtennisspieler und ein Judoka) und ein Exhibitionsspiel der besten Tischtennisspieler aus Ústí n/L (Polanský, Seibert). Anschließend verläuft die Vorführung eines Judo-Trainings und die Exhibitionswettkämpfe (Judoka vs. Judoka, Judoka vs. Tischtennisspieler, usw.). Den ganzen Tag werden qualifizierte Trainer anwesend sein, die die technischen Merkmale und die Spielregeln der einzelnen Sportarten erklären werden. In den Abendstunden verläuft eine gemeinsame auf den Erfahrungsaustausch in beiden Sportarten orientierte Besprechung.
Am Sonntag (16. 12.) findet ein internationales „Weihnachtsturnier“ als Doppelturnier in Tischtennis statt. Die Teilnahme steht allen Interessenten aus dem Fördergebiet offen.
Die Projekt-Zielgruppe sind Tischtennisspieler und Judowettkämpfer aus dem Zuwendungsgebiet. Weiter dann Trainer, organisatorische Mitarbeiter, Schiedsrichter und Eltern der jungen Spieler.

Fortsetzung in Kapitel 4.3.

Ergebnisse, Mehrwert, Nachhaltigkeit

Die Projektergebnisse wurden teilweise bereits in der vorherigen „Projektbeschreibung“ genannt. Das Hauptergebnis ist die Veranstaltung einer 2,5-tägigen Sportaktion für 70 Personen mit einer Vielzahl gesellschaftlicher und kultureller Begleitaktivitäten. Die Möglichkeit eine andere Sportdisziplin unter qualifizierter Aufsicht zu versuchen. Entstehung und Stärkung einer Freundschaft zwischen tschechischen und sächsischen Teilnehmern, Kennenlernen von Kulturen, Sprachen, Bräuchen.

Den Mehrwert sehen wir in einer langzeitigen Zusammenarbeit der beiden Partner. Es geht um eine systematisch aufgebaute Partnerschaft, die klar definierte Regeln, Ziele und Mittel um diese zu erreichen hat.

Eine davon sind auch die Bemühungen Finanzmittel einzuholen, die eine weitere Entwicklung der gemeinsamen Zusammenarbeit ermöglichen. Die Kleinprojektefonds sind in diesem Sinne ein einzigartiges Instrument für die Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in Bereichen, die für die Entwicklung des Gebiets und der Gesellschaft wertvoll sind, die aber ohne einer öffentlichen finanziellen Förderung nur schwierig durchführbar sind. Die Nachhaltigkeit solcher Projekte ist stark von finanziellen Forderungen aus öffentlichen Quellen abhängig. Die Projektpartner müssen dann klar die Bemühungen um eine maximale Effektivität der ausgegebenen Mittel deklarieren und nach einer Fortsetzung der gegenseitigen Zusammenarbeit auch nach Beenden der einmaligen Aktion streben. Wir sind der Meinung, dass wir dieses Kriterium erfüllen und deshalb im Rahmen dieses Projektes eine finanzielle Förderung beantragen.
Was die gleichen Chancen betrifft, hat das Projekt einen positiven Einfluss. Sport führt zu Fairplay, gegenseitigem Respekt und Anerkennung des Gegners. Einige Teilnehmer kommen dazu aus sog. „benachteiligten Gruppen“.
Die Projektergebnisse werden in der schon erwähnten langzeitigen u. systematischen Zusammenarbeit beider Partner genutzt. Diese verläuft seit 8 Jahren u. die Durchführung des vorliegenden Projektes ist ein weiteres Element in der Erfüllung der o. g. Vision. Neu ermöglicht das Projekt das Anknüpfen einer Zusammenarbeit mit dem Judo-Club Ústí nad Labem, e.V.

Best practice

Der TTC Ústí nad Labem (TTC UL) ist ein Tischtennis-Verein. Er knüpft an die Tätigkeit des TJ Slavoj Severotuk Ústí n. L. an, der in den vorangegangenen Jahren mit finanzieller Förderung aus dem „Ziel 3 – Kleinprojektfonds“ den EUROREGION CUP ELBE/LABE erfolgreich realisiert hatte.

Als größte Veränderung wird die Einschaltung des Judo-Clubs Ústí nad Labem angesehen. Dadurch kommt es zur Verflechtung von mehreren Sportarten und somit zugleich auch zur Verbreitung der Personengruppe. Ohne dies wäre es nur schwer machbar.

Teilnehmer der Aktion trafen sich am Freitag, 24.11.2017 in den Nachmittagsstunden. Es verlief die Unterkunft, gemeinsames Abendbrot und ein kurzes gem. Programm. Am Samstag, 25.11. fand ein gemeinsamer Sporttag. Am Vormittag verlief ein Modell-Training im Judo. Begeistert war vor allem der jüngere Anteil aller Teilnehmer, weil sich diese jungen Menschen auf der Tatami richtig austoben konnten. Nach gem. Mittagessen und kurzer Pause erfolgte der Tisch-Tennis Teil. Die Veranstaltung wurde durch eine kurze Extraliga-Exhibition eingeleitet, ein Model-Training im Judo, unter der Führung von Projektpartnern und ein Abschlussturnier in gemischten Teams. (Die Sieger erhielten Pokale und kleine Preise.)

Am Sonntag, 26.11., verlief ein int. Turnier im Tischtennis mit dem sog. „Handicap“ (Vorsprung in der Gesamtwertung für die schwächeren Spieler). Das Turnier wurde in den Nachmittagsstunden, nach der Preis- und Pokal verleihung an die Sieger beendet.

An der Veranstaltung nahmen 81 Sportler unterschiedlichen Alters teil (davon 28 aus dem Gebiet Sachsen und 53 aus Tschechien). Nach der Rücksprache der Teilnehmer kann man feststellen, dass das Projekt erfolgreich war. Dies bezeugen ebenfalls die beigefügten Fotos.

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