Euroregion Elbe/Labe

Hydrogen – Exhibition: Europäische Wasserstoffstrategie und ihrer Bedeutung für die Euroregion

Projektnummer:

EEL-0876-CZ-08.11.2021

Spiegelprojekt:

EEL-0890-SN-10.11.2021

Lead Partner:

ACoRD CZ, z.s.
Bozděchova 99/6, 40001 Ústí nad Labem
http://www.acordczech.org

Projektpartner:

Entwicklungsforum Dresden
Schützengasse 16 -18, 01067 Dresden
http://www.entwicklungsforum-dresden.de

Zeitraum:

01.12.21 - 30.06.22

Fördermittel:

13.560,13 Euro

Inhalt

Die Europäische Union hat sich auf ehrgeizige Klimaschutz-Ziele verständigt, mit dem Ziel einer Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2030 gegenüber 1990 um 55%. Mit dem im Sommer 2021 verabschiedeten Aktionsprogramm „fit for 55“ wird dies konkretisiert.

Eine herausragende Rolle kommt in diesem Zusammenhang Wasserstoff zu. Die Europäische Kommission trägt dem mit einer eigenen Wasserstoffstrategie Rechnung. Weitere Wasserstoffstrategien zur Förderung von Wasserstofftechnologien und ihrer Anwendung wurden sowohl auf der Ebene der Mitgliedstaaten (d. h. auch in DE und CZ) als auch auf der Ebene der Regionen (z. B. Sachsen, der Bezirk Ústí nad Labem arbeitet derzeit an einer Strategie) entwickelt.

Wasserstoff wird seit mehr als 100 Jahren als Energiespeicher genutzt. Bislang nahezu ausschließlich im industriellen Kontext, weniger im Alltagsleben. Informations- und Wissensvermittlung zur Herstellung, Lagerung und Nutzung von Wasserstoff sind eine wesentliche Maßnahme zur Schaffung einer breiten Akzeptanz für dieses neue Speichermedium.

Ee gibt Teilaktivitäten auf regionaler Ebene (wie Hypos e.V., Hzwo, Wasserstoffplattform des Bezirkes Ústí nad Labem), die sich bereits in einer konkreten Umsetzungsphase befinden (Aufbau neuer Infrastruktur, Bau von Tankstellen, Anschaffung von Wasserstoffbussen für Ústí nad Labem etc.).

Mit diesem Projekt soll nicht nur der "große Rahmen" (EU- und nationale Strategie), sondern auch seine konkreten Auswirkungen auf der Ebene der Bürger vermittelt werden. Ein weiteres Ziel ist die Darstellung der einzelnen Wasserstoffaktivitäten auf beiden Seiten der Grenze. Und nicht zuletzt soll daran erinnert werden, dass es Wasserstoff und Wasserstofftechnologien in der Euroregion schon seit Jahrzehnten gibt (z.B. in Ústí nad Labem wurde mal dem Stadtgas für die Beleuchtung der Stadt Wasserstoff beigemischt) und deren zukünftiger verstärkter Einsatz einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität der Bürger und des Klimaschutzes leistet.

Wir beabsichtigen, diese Aspekte in Form einer grenzüberschreitenden zweisprachigen Wanderausstellung, einer Infobroschüre und begleitender Aktivitäten zu präsentieren.

Ergebnisse, Mehrwert, Nachhaltigkeit

Ausstellung
Es wird eine zweisprachige Ausstellung erarbeitet und auf beiden Seiten der Grenze präsentiert, in der die Wasserstoffproblematik von der europäischen bis zur lokalen Ebene dargestellt wird.
_aus technischer/technologischer Sicht
_als Beitrag zum Klimaschutz und zur Nachhaltigkeit
_als Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität der BürgerInnen und Gemeinden in der Grenzregion

Broschüre
Ergänzend zur Ausstellung wird eine auf die breitere Öffentlichkeit orientierte zweisprachige Informationsbroschüre herausgegeben.

Erfahrungsaustausch und Vernetzung
Nicht nur die Ausstellung, sondern auch der geplante Workshop in Dresden werden genutzt, um Wasserstoffaktivitäten im Grenzraum, bzw. auf beiden Seiten der Grenze vorzustellen, einschließlich der Präsentation konkreter angewandter Ansätze und des Erfahrungsaustauschs.

Aufklärung
Die Projektmaßnahmen dienen nicht nur dem Erfahrungsaustausch zwischen Experten und Fachleuten auf dem Gebiet des Wasserstoffs, sondern zielen auch darauf ab, das Thema in verständlicher Form für die BürgerInnen auf beiden Seiten der Grenze darzustellen, einschließlich konkreter historischer, aktueller sowie möglicher zukünftiger Beispiele für die Nutzung von Wasserstoff.

Nachhaltigkeit
Es ist zu erwarten, dass sich die Wasserstofftechnologien in der Grenzregion weiterentwickelt und zum festen Bestandteil der Klimaschutzmaßnahmen werden. Demzufolge ist es angebracht, dass die verschiedenen "Wasserstoff-Akteure" voneinander wissen und grenzüberschreitend zusammenarbeiten. Die Projektmaßnahmen werden demzufolge vor allem aufs Informieren und Kommunizieren fokussiert. Auf diese Weise trägt das Projekt zur Schaffung von mittel- und langfristigen "Wasserstoffverbindungen" im gemeinsamen Grenzgebiet bei.

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