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Schloss Lauenstein

Eine Vielzahl von Ausstellungen zu Geschichte, Kunst und Natur in altehrwürdigem Gemäuer.

Begeben Sie sich auf eine kurzweilige Zeitreise durch 800 Jahre Geschichte von Lauenstein und Sachsen. Bewundern Sie die wunderschönen Gemächer des Renaissanceschlosses und entdecken Sie in den über 30 Ausstellungsräumen spannende Geschichte und Geschichten, genießen Sie den Kräutergarten und erfreuen Sie sich an einer familienfreundlichen Ausstellung. Die vielfältigen Dauerausstellungen werden durch regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen ergänzt.

Schloss

Das Schloss selbst ist z.B. mit dem prächtigen Wappensaal, der Schlosskapelle und dem reich bemalten Vogelsaal bereits einen Besuch wert.

Heribert Fischer-Geising

Heribert Fischer-Geising (1896-1984) war Maler und Graphiker, der in seinen zahlreichen Werken hingebungsvoll vor allem seiner Liebe zur Osterzgebirgslandschaft immer wieder Ausdruck verlieh. Insbesondere galt seine Zuneigung Geising und dessen Umgebung. Die etwa 50 ausgestellten Werke stammen aus dem Fundus des Osterzgebirgsmuseums Schloss Lauenstein und der Heribert Fischer-Geising Stiftung, die dem Museum angeschlossen ist. Damit soll an den heute viel zu wenig beachteten Vertreter der Neuen Sachlichkeit erinnert werden.

Müglitztalbahn

Eine Ausstellung ist der Geschichte der Müglitztalbahn gewidmet, an deren Strecke auch Lauenstein liegt. Die Dioramen berichten über ihre abwechslungsreiche Geschichte. Wenn das Modell der Schmalspur-Dampflokomotive (eine sächsische VI K) über die Schienen von Geising nach Altenberg fährt, schlagen nicht nur Kinderherzen höher.

Jagd im Osterzgebirge

Für die Herrschaft Lauenstein spielte die Jagd stets eine wichtige Rolle. Schon im Mittelalter wurde die Jagd mehr und mehr zum Privileg der Adligen. Die Grafen von Bünau hatten das Recht der hohen und niederen Jagd. In der Dauerausstellung sind zahlreiche Trophäen, Tierpräparate und Jagdwaffen zu sehen.

George Bähr

Kaum einer weiß, dass George Bähr, der berühmte Baumeister der Dresdner Frauenkirche, in Lauenstein aufgewachsen ist. Die Biographie George Bährs birgt viele Geheimnisse, auch kennen wir sein Aussehen nicht, denn ein Porträt des Baumeisters ist nicht überliefert. Er wurde 1666 in Fürstenwalde geboren und wächst in Lauenstein auf. Im Jahr 1693 geht Bähr nach Dresden. Er baute dort und im Umland diverse Kirchen und einige Wohnhäuser. Bährs Hauptwerk ist die weltberühmte Frauenkirche in Dresden.

Vermessung der sächsischen Postwege

In der für Sachsen einmaligen Ausstellung wird die Geschichte der bedeutenden Denkmale des kursächsischen Post- und Verkehrswesens erzählt. Insbesondere erfahren Sie Interessantes über die kursächsischen Postmeilensäulen, die August der Starke (1670-1733) aufstellen ließ, aber auch über die Vermessung sächsischer Straßen. Die prächtigen Distanzsäulen, die in vielen Orten Sachsens zu finden sind, erinnern noch heute an das aufwändige Projekt.

Der Wald im östlichen Erzgebirge

Wie der Wald zu dem wurde, was er heute ist, erfahren die Besucher in verschiedenen Räumen der Dauerausstellung. Sie werden in den einstigen Urwald des Osterzgebirges entführt, hören wie früher in den dichten Wäldern der Region die Wölfe heulten und die Braunbären brummten. Außerdem sehen und lesen sie, wie der Mensch im Laufe der Jahrhunderte die Natur des Osterzgebirges veränderte.

Im Kerker

Eng verbunden mit der Herrschaft Lauenstein ist die Rechtsgeschichte. Auf Schloss Lauenstein wurde bis Mitte des 19. Jahrhunderts Gericht gehalten. Zahlreiche Akten aus dem 17. und 18. Jahrhundert erlauben uns heute einen Blick in die Gerichtsbarkeit dieser Zeit. Ein finsteres Verlies aus dem Mittelalter auf dem Gelände der Burganlage zeugt ebenso vom Umgang mit einstigen Delinquenten wie die Arrestzellen und die Wächterstube aus dem 19. Jahrhundert in den Kellern im Ostflügel des Schlosses.

Der Kräutergarten

An die Südseite des Schlosses lehnt sich der Terrassengarten. Auf den Beeten gedeihen Heil- und Würzkräuter. Erfreuen Sie sich am Duft der Kräuter und lassen Sie sich von der Pflanzenvielfalt überraschen und vom Anblick der schönen Blüten verzaubern.

Mineralien aus dem Erzgebirge und aller Welt

Die  ausgestellten Mineralien sind ein kleiner Teil der großzügigen Schenkung von Emmerich Pavlik an das Osterzgebirgsmuseum Schloss Lauenstein. Der Frohburger war sein Leben lang mit Leidenschaft auf der Suche nach diesen Kostbarkeiten der Erde. Ein besonderes Augenmerk legte er dabei auf Stücke, die aus dem Erzgebirge stammen.

Adresse

Schloss
01778 Geising

Öffnungszeiten

Do - So und an Feiertagen: 10:00 - 16:30 Uhr (letzter Einlass: 16:00 Uhr)

Mo - Mi, außer an Feiertagen: geschlossen

24./31.12.2020: geschlossen

Preise

Erwachsene 4,00€

Ermäßigte 3,00 €

Familienkarte 9,00 €

Führungen:

Erwachsene 20,00 €

Kinder 10,00 €

Videoerlaubnis 1,00 €

Inhaber einer gültigen SchlösserlandKarte, Erzgebirgscard oder eines Ausweises des Sächsischen Museumsbundes sowie Kinder bis 6 Jahre zahlen keinen Eintritt

Hier gilt der Kulturpass der Euroregion Elbe/Labe.

Angebote

Schlosscafé

Anreise

Der Ort Lauenstein verfügt über einen Bahnhof directions_railway directions_bus. Dort halten auch Busse. Vom Bahnhof Lauenstein gelangen Sie nach einem reichlichen Kilometer Fußweg zum Schloss Lauenstein.